Das flüssige Gold - unser Bienenhonig

Honig ist der Süssstoff, welchen die Bienen aus Nektar und Honigtau zubereiten. Die Schweiz deckt nur rund ⅓ ihres Honigbedarfs aus der eigenen Produktion ab, der Rest wird aus dem Ausland importiert. Mit einem Durchschnittskonsum von 1.2 kg pro Kopf und Jahr sind die Schweizer weltweit die Spitzenschleckmäuler.

  • 🐝 Aus Nektar wird
  • 🐝 Aus Honigtau wird
  • Blütenhonig
  • Waldhonig

Schweizer Bienenhonig

Ist ein reines Bienenprodukt und darf weder mit Zucker noch mit anderen Stoffen vermischt werden. 

Alle Honigsorten unterscheiden sich nach wenigen Kriterien: 


⬡ Herkunft 

 Blütenpflanzen oder Honigtau-honige 

 Farbe und Geschmack

Helle Honige

Die meisten helleren Honigsorten sind mild im Geschmack. 


Bekannte Vertreter sind:


 Akazienhonig

 Lindenhonig 

 Rapshonig 

 Wildblütenhonig

dunkle Honige - Honigtauhonig

Sie zeichnen sich durch einen kräftigen, manchmal etwas herben, markanten Geschmack aus. 

Zu den dunklen Honigsorten zählen reine Sortenhonige wie: 


 Waldhonig 

 Tannenhonig 

 Weisstannenhonig

Die Honige von juBEEs

Die derzeitigen Honigsorten unserer Imkerei

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Blüten-Honig mit Raps

2025

In diesem Jahr waren die Rapsfelder in unserer Region mager, somit konnten wir keinen solchen Honig ernten.

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Sommer-Honig

2025

Unser Frühjahrs – Sommer Blütenhonig. Ein Mix mit dem vielfältigen Blütenangebot aus der Region Gantrisch.

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Misch-Honig - Spätsommer

2025

Unser Spätsommer-Honig, bestehend aus Blüten sowie einem Teil Honigtau (Waldhonig). Einen reinen Waldhonig haben wir in diesem Jahr nicht ernten können.

andere Schweizer Sortenhonige

Hier stellen wir dir kurz einige der verschiedenen reinen Honigsorten aus der Schweiz vor.

In der Schweiz gibt es nur wenige sortenreine Honige. Reine Honigsorten entstehen, wenn 60-80% des Honigs von einer Tracht, also einer Blütenart, stammen.

Rapshonig

Löwenzahnhonig

Nördlich der Alpen ist Raps der wichtigste Sortenhonig. Die Nektarabsonderung ist bei Raps stark von den Boden- und Klimabedingungen abhängig. Die neuen Rapssorten enthalten weniger «nach Kohl riechende» Aromakomponenten. Das hat zur Folge, dass der heutige Raps-honig geschmacksneutraler und auch beliebter ist.

Beschreibung:

schwach pflanzlich, blumig-fruchtig

Süsse
Säure
Bitterkeit
Aromaintensität

In der Schweiz nimmt der Löwenzahnhonig unter den Sortenhonigen in Bezug auf Häufigkeit eine mittlere Stellung ein. Ein geringer Anteil Löwen-zahnnektar verleiht dem Früh-jahrshonig eine intensive gelbe Farbe und ein ausgeprägtes Aroma.

Beschreibung:

tierisch, fruchtig

Süsse
Säure
Bitterkeit
Aromaintensität

Kastanienhonig

Lindenhonig

Die Edelkastanie gehört zu den bedeutendsten Trachtpflanzen in der Schweiz. Im Kanton Tessin stellt die Edelkastanie die Haupttracht dar. Die kleinen Edelkastanienbestände nördlich der Alpen genügen in der Regel nicht für die Produktion von Kastanienhonig.

Beschreibung:

muffig, chemisch/Pharmazie

Süsse
Säure
Bitterkeit
Aromaintensität

Lindenhonig kann überall in der Schweiz geerntet werden, ist aber relativ selten. Zur gleichen Zeit wie die Nektarabsonderung, d.h. im Juni und Juli, produzieren die Linden auch Honigtau. Deshalb sammeln die Bienen oft beides, und es entstehen oft gemischte Honige aus Blüten- und Honigtautracht.

Beschreibung:

frisch, menthol-/chemisch,

Pharmazie

Süsse
Säure
Bitterkeit
Aromaintensität

Tannenhonig

Waldhonig - Honigtauhonige mit Blattcharakter

Fichte/Rottanne: Die Fichte ist die wichtigste Honigtauquelle für den Waldhonig. Auf der Fichte sind sieben Honigtau-erzeuger von Bedeutung. Zu den wichtigsten gehören die Rotbraune Bepuderte Fichten-rindenlaus, Grosse Schwarze Fichtenrindenlaus, kleine Fichtenquirlschildlaus. Die Rot-tanne honigt vor allem im Juni und Juli.

Tanne/Weisstanne: Die Weisstanne ist die zweit-wichtigste Quelle für Honig-tauhonig. Am wichtigsten für die Honigtauproduktion ist die Grüne Tannenhoniglaus, neben der Grossen Braunschwarzen Tannenrindenlaus. Die Tanne honigt vor allem im Juli und August.

Beschreibung:

Fichte:

eher malzig-würzig


Tanne: 
eher harzig-würzig, balsamisch 
Süsse
Säure
Bitterkeit
Aromaintensität

Honigtauhonige, die nicht den Anforderungen für Tannenhonig entsprechen, werden der Gruppe von Honigtauhonigen zugeordnet. Es sind Gemische von Blatthonigen mit Tannen-honigen, bei denen sensorisch der Laubhonigtaucharakter überwiegt, oder reine Blatt-honige. Solcher Honig wird als Waldhonig deklariert.

Beschreibung:

malzig

Süsse
Säure
Bitterkeit
Aromaintensität

Häufige Fragen:

Hier findendes du Antworten auf einige der häufigsten Fragen zu den Honigprodukten.

Honig ist ohne grosse Qualitätseinbussen mehrere Jahre haltbar, wenn er richtig gelagert wird:

• lebensmittelechtes und sauberes Gefäss, luftdicht verschlossen 

• kühl: 10 bis maximal 15 °C 

• geringe Temperaturschwankungen während des ganzen Jahres 

• trocken: maximal 60 Prozent Luftfeuchtigkeit 

• möglichst dunkel

Die Honigkristallisation ist ein natürlicher Prozess. Die optimale Temperatur für die Honigkristallisation liegt zwischen 10 und 18° C. Bei höheren Temperaturen kristallisiert Honig langsamer. Im Tiefkühlfach bleiben die meisten Honige sogar flüssig.

Honig ohne Qualitätsverluste zu verflüssigen, ist keine einfache Aufgabe. Dies liegt daran, dass Honig die Wärme schlecht leitet und daher viel Wärme braucht, um flüssig zu werden. 

Honig soll möglichst kurz und nicht über 40 °C erwärmt werden.

An extreme close-up of a bee carrying a droplet of nectar back to its hive, a vital process in the cycle of plant and insect biodiversity.